Spielwelt


Das Düsterland

Die bekannte Welt aller Völker, die liebevoll Kessel genannt wird, erstreckt sich über das Düsterland im Norden und das Gutland im Süden.

Das Düsterland ist das glorreiche Heim aller düsteren Gestalten die an die dunklen Götter glauben. Die nördliche Grenze des Landes bilden die unumgänglichen Da Nicht Berge. Im Osten befindet sich der Ursprung des einzigen großen Flusses des Landes der einfachhalber Fluss genannt wird. Der Fluss endet im Zentrum des Düsterlandes, in einem Moor, das von der Bevölkerung nur Moor genannt wird (die Völker Düsterlands sind leider nicht für ihren Einfallsreichtum bekannt).


Ebenfalls im Osten, in einem tiefen Tal gelegen, befindet sich die Hauptstadt des Reiches: Düsterheim. Diese Stadt, eigentlich die einzige wirkliche Stadt in Düsterland, ist das Schmelztiegel von Hass, Gewalt, Sünden und Gewalt (Gewalt wurde zweimal genannt, um die Wichtigkeit hervorzuheben). Im Westen und im Süden grenzen die hohe Plattberge den Zutritt zu dem dahinter liegenden Land: dem Gutland. Bemerkenswert ist der Bereich, der sich ebenfalls dort in den Bergen befindet und fast den Mittelpunkt von Kessel bildet. Ein riesiger ständig Rauch und Lava speiender Vulkan. Der Vulkan ist so gewaltig, so dass die Völker aus Düsterland ihm sogar einen richtigen Namen gaben: Der Feuerberg. Im südlichen Bereich der Plattberge befindet sich eine Lücke die vor über 1000 Jahren der gute König Felix Zahn mit einer gigantischen Mauer füllen ließ um das Gutland vor dem Düsterland zu schützen. Seit dem heißt diese Mauer auch Zahnlücke. Nur ein schmaler dünner Tunnel führt durch diese Mauer und wird von einer Garnison von Kriegern und Magiern bewacht um kein Wesen aus Düsterland hindurchzulassen.

Die Bevölkerung von Düsterland ist mannigfaltig und sehr unterschiedlich. Hier leben Dunkelelfen, Goblins, Orks, Trolle, Oger, Dämonen, verstoßene Menschen, Dunkelzwerge, Vampire, Golems und Zombies (obwohl man technisch gesehen in den letzten drei Fällen, nicht von Leben sprechen darf). Die Völker in Düsterland leben in losen kleinen Gruppen zusammen und behausen dabei nur Zelte, Ruinen oder Höhlen. Dabei ist der Höhlenbau recht in Mode, so das sich unter Düsterland (den Rattlingen, Dunkelzwerge und natürlich auch der Magie sei Dank) ein recht großes Netzwerk von Räumen, Stollen, Hallen und Gängen gebildet hat (Umgangssprachlich nennen es viele auch Verließe oder Dungeons).

Nicht vergessen darf man noch eine weitere Bevölkerung von Düsterland und das sind die Sklaven. Wenn ein Düsterländer etwas auf sich hält, besitzt er eine kleine (oder größere) Anzahl von Sklaven. Wie es sich für Sklaven gehört, leben diese in ärmlichen Verhältnissen (also noch ärmer als ein normaler Bürger aus Düsterland) und muss jeden Tag um sein Leben bangen. Sklaven in Düsterland müssen ganz unterschiedliche Arbeiten verrichten. Sie bestellen auf dem unfruchtbaren Boden kleine Äcker, sie Kochen, brauen Bier, reparieren erbeutete Feuerwaffen oder dienen für einige Völker in Düsterland als Nahrung.

Eine Regierung gibt es nicht in Düsterland. Wie es sich für das Chaos der dunklen Götter und seiner ständigen Veränderung ziemt, versucht ständig ein neuer Overlord die Macht in Düsterland an sich zu reißen.

Die Overlords stellen die waren Machtzentren von Düsterland dar. Die Overlords beherrschen stets ein kleinen Landstrich (oder Ort, Haus, Raum, Gang oder was kleineres, je nach Macht des Overlords) und ihnen untertan sind die sogenannten Lakaien. Die Lakaien stellen die „Armee“ des Overlords dar und führen seine Befehle aus. Der Overlords muss sich ständig den Übergriffen der anderen Overlords erwehren und natürlich auch das Gutland bekämpfen (in diesen beiden Punkten sind sich alle Overlords einig).

Die Lakaien rekrutieren sich aus den Völkern des Düsterlandes und stellen hoch spezialisierte Fachleute für das Grobe dar. Sie besorgen mächtige Artefakte, erledigen gute Herrscher, sabotieren Nahrungslieferungen oder kochen eine Kanne Tee. Je nachdem was gerade ansteht.

Das Gutland

Das Gutland ist etwa fast viermal so groß wie das Düsterland und besitzt mehrere unterschiedliche Landstriche. Im Norden ist das Land mit dichten Wäldern und Weiden gesegnet. Am Silberbach, einen gigantisch langer Fluss der durch die Länder von Gutland fließt, liegt der Ort Grellstedt, wo ein breiter Seitenarm des Flusses nach Westen abbiegt und bei Blenderheim langsam versiegt. Nördlich dieser Siedlungen, in den dunklen und dichten Wäldern, liegen die meißten Elfensiedlungen verstreut. Elfen leben nur in kleinen Dörfern oder Gruppen in Harmonie mit der Natur.

Weiter im Süden liegt Bräuheim, die größte Siedlung von Halblingen die hier auch das beste Bier im Land brauen. Halblinge sind wegen ihrer Koch- und Braukunst übrigens gern gesehene Gäste, …äh… Sklaven in Düsterland.

Zwischen Blenderheim und Bräuheim liegt an den Ausläufern der Himmelsberge die Kaltburg, der Sommersitz des Königs von Gutland und auch große Kloster der Priesterschaft der Hellen. Der einzig wahren Gottheit in Gutland. Der Gott, der Helle steht für Reinheit und Licht. Er ist der Beschützer aller Völker (nicht der aus Düsterland) und soll vor den dunklen Göttern aus Düsterland schützen. Ja Ja.

Weiter dem Silberbach entlang gelangt man nach Güldenstedt, der größten Stadt von Gutland und gleichzeitig auch Regierungssitz des Königs über Gutland: Oskar Maximilian von Popelberg. Güldenstedt beherbergt auch die große Universität an der magisch begabte Gutländer ihre Künste verfeinern können. Auch befindet sich hier in der riesigen Stadt die große Kaserne wo Offiziere und Soldaten des Reiches ausgebildet werden.

Südlich von Güldenstedt liegt ein Sumpf in dem der Silberbach endet. Dahinter liegen die mittigen Hügel, Ausläufer des westlichen Gebirges, dass Himmelberge genannt wird. Östlich davon und südlich von Zahnlücke liegt Auaheim, eine große Garnison bewacht hier die südlichen Länder unter Zahnlücke vor dem Düsterland.

Weiter im Osten liegen die Berge Götterreste mit den vielen Mienen und Festen des kleinen Volkes, der Zwerge. Die Götterreste sind ertragreich an Gold, Silber, aber auch anderen Metallen und auch Kohle, so das Gutland ausreichend mit diesen Grundmaterialien versorgt wird.

Weiter im Süden liegt an einem Bach der kleine Ort Henkersdorf, ein Handelszentrum das die kostbaren Rohstoffe aus den Bergen weiter in die anderen Bereiche Gutlands vertreibt.

Das südliche Land ist sehr hügelig und besteht größtenteils aus Steppe. Hier liegt Sandheim im Westen und Mukhausen im Osten. Weiter im Süen liegen noch Hinterzuflucht und Trinkerstadt an den Hängen der Berge Steilmassiv. Auch hier wird Erz aus dem Berg geschlagen, jedoch nicht von den Zwergen, sondern von den Menschen.

Der König in Güldenstedt regiert über alle Völker in Gutland. Also nicht nur über die Menschen, sondern auch über die Elfen, Zwerge und wenigen Halblinge. Dabei verlässt er sich größtenteils auf seinen großen Rat, in dem gewählte Volksvertreter der unterschiedlichen Volksgruppen den schriftlichen Kleinkram erledigen und Gesetze umsetzen. Total langweilig.

Gutland ist wohl bekannt, das Düsterland eine Bedrohung darstellt. Würden sich die Overlords einig gegen das Gutland ziehen, so wäre dies eine immense Gefahr. Somit sorgt der König ständig um die Sicherheit des Landes und organisiert große Armeen die dem Schutz von Gutland sichern sollen.

Vielleicht ist es dem Leser aufgefallen, das Gutland und Düsterland vollständig von Bergen umschlossen ist. Auch wenn die Länder groß sind, fragen sich deren Bewohner, was wohl hinter den Bergen liegt. Jegliche Expedition die je losgeschickt wurde, kam jedoch nie wieder. Auch die kostbaren Luftschiffe der magischen Fakultät in Güldenstedt hat es nie geschafft die hohen Berge zu überqueren. Sie fingen Feuer oder verloren sich in den Tälern der Berge. Ob die düsteren Götter hier ihre dreckigen Finger im Spiel hatten?